Auf meiner Facebook Seite habe ich diese Woche ja schon ein paar Tipps an die Hand gegeben, wie ihr eurem Tier bei einer Panikattacke helfen könnt.
In diesem Newsletter geht es noch ein wenig mehr darum, dass unsere Tiere manchmal mit bestimmten Emotionen überfordert sind und wie wir sie da unterstützen können.
 
Das wären zum einen Emotionen und Stress, die sie von ihren Menschen übernommen haben. Denn unsere Tiere sind so eng mit uns verbunden, dass sich unsere Stimmungen leicht übertragen. Und nicht immer wissen sie dann, wie sie damit umgehen sollen.
Zum anderen sind es aber auch manchmal Situationen, die sie überfordern und in denen sie dann mit Aufregung und Druck konfrontiert sind.
In beiden Fällen wissen sie dann nicht so recht, wohin mit den Gefühlen und sie sind völlig aus ihrer Balance. Etwas, das wir sehr gut nachvollziehen können, weil es auch uns oft passiert. Wie können wir also unsere Tiere unterstützen?
 
Am Wichtigsten ist es, dass wir selbst in unsere Mitte kommen und uns entspannen. Denn so können wir unseren Tieren am Meisten helfen. Hier hilft es schon bewusst tief und gleichmäßig zu atmen. Und dann gibt es einige einfache Erdungsübungen, die wir mit unseren Tieren direkt oder auch aus der Ferne machen können.
Erdung bedeutet, sich vollständig mit seinem Körper und der Erde verbinden und sich an der physischen Welt um uns herum zu orientieren. Das hilft, sich zentriert, ausgeglichen, solide und stabil zu fühlen.

 
Erdende Berührung

Teile deinem Tier mit, dass du ihm durch Berührung zu Entspannung und Wohlbefinden verhelfen möchtest und bitte es um sein Einverständnis. Du wirst spüren, ob es dazu jetzt bereit ist. Dein Tier kann stehen, sitzen oder sich hinlegen.
Lege dann eine Hand oder auch nur ein oder zwei Finger (insbesondere bei kleinen Tieren) auf seinen Körper und nimm Kontakt auf. Manche Tiere fühlen sich wohler, wenn du deine Hände oder Finger in einem Abstand von einigen Zentimetern von ihrem Körper entfernt hälst. Es funktioniert trotzdem genauso.
Wenn du dein Tier gleich abstreichst, dann stellst du dir vor, wie sich die verstreute, nicht geerdete oder festgefahrene Energie mit deinen Händen mitbewegt und in die Erde hinabsteigt.
Beginne mit der Berührung am Schädel oder, wenn dein Tier nicht sofort mit dem Kopf in Berührung kommen mag, am Hals bzw. oberen Teil der Schultern. Gleite dann langsam bis zur nächsten Stelle z. B. zum oberen Teil der Schultern, weiter zur Basis der Wirbelsäule, zum Schwanz, zu den Beinen und zu den Füßen und Zehen.
Streiche mit deiner Hand sanft über das Tier vom Kopf bis zum Schwanz und von den Beinen bis zu den Zehen. Einmal kann ausreichen oder bei Bedarf auch mehrere Male. Du spürst wenn dein Tier entspannter und gelöster ist.
Schüttle dann deine Hände nach unten, um jegliche verbleibende ungeerdete Energie in die Erde zu entlassen.

Verbinden von Körperteilen

Manchmal kann es ein, dass der Energiefluss im Körper deines Tieres unterbrochen ist und es seinen Körper nicht als Einheit wahrnehmen. Deshalb kann eine weitere Methode zur Unterstützung der Erdung und Harmonisierung darin bestehen, mit den Händen oder Fingern eine verbindende Energiebrücke zwischen verschiedenen Körperteilen zu bilden. Wie bei der Technik der erdenden Berührung kann dies mit den Händen am Körper oder außerhalb des Körpers geschehen.
Du kannst damit beginnen, indem du eine Hand oder einen Finger auf die Stirn oder den Scheitel des Tieres legen und eine auf die Schädelbasis, den Nacken. Du kannst auch beliebige Körperteile wählen, die das Tier leicht akzeptiert, und dabei einen Druck ausüben, der für das Tier angenehm ist. Stell dir dabei vor, wie die Energie der beiden Punkte sich verbindet.
Andere gute Verbindungspunkte: Eine Hand an der Schädelbasis und eine Hand an der Basis der Wirbelsäule oberhalb des Schwanzes. Je eine auf einer Schulter. Oder auch eine auf der Schulter und die anderen auf der anderen Seite auf die Hüfte. Eine Schulter und ein Fuß. Lass dich leiten, wo es für dein Tier am Besten ist.
Beende die Übung, wenn dein Tier entspannt ist oder unruhig wird. Meist lassen sie uns sehr klar wissen, wenn es genug ist.

Beide Methoden kannst du auch aus der Ferne durchführen, indem du dich mit deinem Tier verbindest und seinen Körper visualisierst. Du kannst auch ein Surrogat, z. B. ein Stofftier, verwenden, das du berührst und dir dabei vorstellst, wie der Prozess bei deinem Tier stattfindet.
 
Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren und bin natürlich neugierig, wie es euch gefällt und was euch auffällt.

Licht & Liebe für dich und deine Tiere
Tanja

1 Reply to “Was tun, wenn dein Tier überfordert ist?”

Comments are closed.