Ich hoffe, du findest in diesen letzten Tagen des Jahres kleine Inseln der Ruhe – Momente, in denen du auf das Vergangene zurückschauen kannst, auf alles, was 2025 für dich und dein Tier bereithielt.
Für viele Tiere ist diese Zeit jedoch weniger besinnlich. Die ungewohnten Geräusche, die besondere Stimmung und das Feuerwerk lassen viele von ihnen unruhig oder ängstlich werden.

Ruhe bewahren – für dich und dein Tier
Unsere Tiere spüren unsere innere Haltung sehr genau. Je mehr wir uns im Voraus sorgen, desto stärker überträgt sich diese Spannung auf sie. Doch ein Punkt ist besonders wichtig: Wenn wir zu unseren Tieren sagen „Alles ist gut“ oder „Du musst keine Angst haben“, meinen wir es liebevoll – aber oft fühlt es sich für das Tier so an, als würden wir sein Empfinden nicht ernst nehmen.
Wir vermitteln ihm damit unbewusst, dass sein Gefühl „falsch“ oder unbegründet sei. Und genau das lässt viele Tiere sich nicht gesehen fühlen.

Was ihnen dagegen unglaublich gut tut, ist Verständnis.
So etwas wie:
„Ja, ich sehe, dass dich das erschreckt. Mir ist das auch unangenehm.“
oder:
„Ich bin bei dir. Wir gehen da gemeinsam durch.“
Damit erkennen wir das Gefühl an und nehmen gleichzeitig Druck aus der Situation.

Verständnis statt Ärger
Vielleicht ärgerst du dich über Menschen, die trotzdem Raketen zünden. Doch auch dieser Ärger landet energetisch bei deinem Tier. Es fällt leichter, ruhig zu bleiben, wenn wir uns bewusst machen, dass manche Menschen Tradition, Freude oder Erinnerung mit dem Feuerwerk verbinden. Diese innere Gelassenheit unterstützt wiederum unsere Tiere.

Sanfte Unterstützung für den Abend
Viele Tiere suchen unsere Nähe, manche möchten Berührung, andere lieber nur Präsenz im selben Raum. Hilfsmittel wie Thundershirts oder Tellington-Bandagen können zusätzlich unterstützen. Auch Musik, Spiele oder Kauartikel können helfen – je nachdem, wie dein Tier in diesem Moment aufnahmefähig ist.
Pheromone oder ätherische Öle sollten immer so eingesetzt werden, dass dein Tier selbst entscheiden kann, wie nah es kommen möchte.

Ein Fels in der Brandung sein
Manchmal können wir gar nicht viel „tun“ – außer einfach ruhig da zu sein. Deine gelassene, präsente Energie ist oft der größte Halt für dein Tier.

Ein gemeinsamer Rückblick
Vielleicht erzählst du deinem Tier heute ein wenig von euren besonderen Momenten des Jahres: den schönen, den berührenden, den herausfordernden. Tiere lieben es, wenn wir sie in unsere Gedanken und Erinnerungen mit hineinnehmen. Es schafft Verbindung – und es lenkt ab.

Ein Wunsch für dich
Ich wünsche dir und deinem Tier einen sanften, geschützten und liebevollen Start in das Jahr 2026.
Möge es voller Freude, Gesundheit, Klarheit und inspirierender Begegnungen sein.
Und möge euer gemeinsamer Weg noch tiefer, weicher und vertrauensvoller werden.

Von Herzen,
Tanja