Vielleicht hast Du Dich gewundert, warum es in letzter Zeit etwas still war in Deinem Postfach. Ich habe mir ganz bewusst eine Pause gegönnt, eine Zeit des Rückzugs, des Fastens und der inneren Klärung. Nach 21 Tagen Fasten, davon 14 Tage Vollfasten, brauchte ich diesen Raum für Anpassung, Integration und eine neue Klarheit, mit der ich mich heute bei Dir zurückmelde. Ich möchte ein Thema mit Dir teilen, das mich in der Tiefe berührt hat und das auch für Dich und Dein Tier einen ganz neuen Zugang öffnen kann.
Es wird oft so viel leicht, wenn wir unserem Tier genau so begegnen wie einer guten Freundin oder einem Freund, ganz ohne Druck, ohne starre Technik und ohne den Gedanken an richtig oder falsch. Was es braucht, ist einfach echtes Interesse und ein offenes Herz.
Vielleicht kennst Du das aus Deinem Alltag, dass Du Dein Tier noch besser verstehen und wirklich wissen möchtest, wie es ihm geht, was es braucht, fühlt oder was es Dir zeigen möchte. Doch genau dann mischt sich oft der Verstand ein, der Alltag kommt dazwischen und mit ihm die Zweifel, ob man das überhaupt kann, ob das Gespürte echt ist oder ob man etwas falsch macht. Mit genau diesen Fragen kamen auch viele Teilnehmerinnen in meine letzte Tierkommunikations-Challenge. Was sie dort erlebt haben, war nicht nur überraschend, sondern vor allem unheimlich befreiend.
Sie haben gemerkt, dass es keine perfekte Vorbereitung braucht, keine besonderen Fähigkeiten und erst recht keinen spirituellen Ausnahmezustand. Es braucht lediglich ein ehrliches Gespräch, so wie unter vertrauten Freunden. Eine Teilnehmerin hat es wunderschön auf den Punkt gebracht, als sie erzählte, dass ihr Kopf voll war, solange sie versuchte, alles richtig zu machen. Erst als sie einfach so mit ihrem Tier sprach, wie mit einer Freundin, war plötzlich alles da, die Nähe, die Klarheit und das Gefühl.
Genau das möchte ich Dir heute mitgeben, denn Du darfst es Dir leicht machen und musst nichts Besonderes können, um in dieser tiefen Verbindung zu sein. Stell Dir einfach vor, Dein Tier sitzt ganz nah bei Dir. Wie würdest Du mit ihm sprechen, wenn es Dein bester Freund wäre? Was würdest Du ganz ohne großes Ziel und nur aus ehrlichem Interesse fragen, was würdest Du ihm erzählen und was fühlst Du, wenn Du einfach nur still zuhörst?
Du wirst staunen, was sich verändert, wenn Du den Druck ganz herausnimmst. Viele Frauen haben mir nach der Challenge berichtet, dass sie nicht nur Fortschritte in der bewussten Tierkommunikation gemacht haben, sondern sich ihr ganzer Alltag mit dem Tier verändert hat. Es entsteht mehr Leichtigkeit im Miteinander, weniger Unsicherheit bei Verhaltensweisen und ein neues, stilles Vertrauen, das ganz leise zwischen euch wächst. Wenn Du Deinem Tier mit offenem Herzen begegnest, spürt es das sofort, denn Tiere nehmen uns nicht über Worte, sondern über unsere Frequenz und Energie wahr. Genau deshalb ist es so kraftvoll, wenn Du einfach ganz Du selbst bist, offen, liebevoll und neugierig.
Vielleicht magst Du es beim nächsten Spaziergang, beim Füttern oder beim gemütlichen Zusammensitzen am Abend einfach mal ausprobieren. Sprich mit Deinem Tier wie mit einer vertrauten Freundin, nicht perfekt oder durchdacht, sondern einfach echt. Ich bin mir ganz sicher, dass Du überrascht sein wirst, was sich in eurem gemeinsamen Feld zeigt.
Alles Liebe für Dich und Dein Tier, Deine Tanja
